Stahlkonstruktionen - Edelstahlverarbeitung - Metallbau - Maschinenreparaturen -

 
 
 
 


 

 

 
Leitersprosse für Eigenbauleitern für Holz und Metallholme


In den Längen 500 mm und 626 mm
 


 
Einsatzgebiet: Jagdliche Einrichtungen, wie Hochsitze und Bauhilfsleitern,
  und auch in der Landwirtschaft
   
Eigenschaft: Leitersprosse aus verzinkten Stahlblech gefertigt U-Profil mit
  seitlichen Laschen zur Befestigung an zwei seitlichen Holmen, verschraubt oder genagelt
  Trittfläche mit nach außen geprägten Lochungen
  hohe Stabilität und Tragfestigkeit (150kg)
  hohe Bruchsicherheit
  hohe Trittfestigkeit und Rutschsicherheit, besonders bei Verschmutzungen, Nässe und Frost
  keine Verwitterung wie bei hölzernen Sprossen, dadurch Unfallgefahr reduziert
  von der Berufsgenossenschaft empfohlen
  kostengünstig, da wieder verwendbar
  patentiert
   
   
Leitersprosse
500 mm Länge
netto 2,95 €/Stück. Zzgl. MwSt., Porto und Verpackung
bei Bestellungen ab 50 Stück / 1 Stufe gratis
   
Leitersprosse
626 mm Länge
netto 3,70 €/Stück. Zzgl. MwSt., Porto und Verpackung
bei Bestellungen ab 50 Stück / 1 Stufe gratis
 
ebenfalls im Programm:
Folienaufkleber "Jagdliche Einrichtung  Betreten verboten" (0,90 €/Stück)
DIN-gerechte Ankernägel 4x40 (100 Stck. = 2,50 €)
 
 
Aus dem WILD UND HUND-Testrevier

Sicherer Tritt auf lange Zeit

Leitern, speziell Leitersprossen, sind an jagdlichen Ansitzeinrichtungen häufig das schwächste Glied. Wir starten einen Versuch mit Metallsprossen.

Reisen bildet. Und im Zusammenhang mit Jagd besonders! So lautete das erfreuliche Fazit einer Reise in den Nordosten Deutschlands auf eine mehrtägige Drückjagd. Unter den Teilnehmern befand sich ein junger Mann, der als Büchsenmacher in Oldenburg arbeitet. Dezent, aber unauffällig genug präsentierte er eine durchlöcherte Metallsprosse, die Aufmerksamkeit erregte. Auch bei mir.
Nach kurzer Abfrage war klar: Der Vater von Sebastian Hildebrand ist ebenfalls Jäger, besitzt einen metallverarbeitenden Betrieb in der Nähe von Schwerin und hat diese Metallsprosse produziert. Entwickelt wurde das Modell zusammen mit Dr. Bernd Prüger aus Thüringen, einem bekannten Jäger aus der Nähe von Suhl und Spezialist für Fertigungstechnik.
Schnell sind wir uns einig: Dieses Patent würden wir gern im WuH-Testrevier ausprobieren. Als wir nach einiger Zeit zehn Sprossen und die DIN-gerechten Ankernägel 4 x 40 haben (Hildebrand sen. am Telefon: "Wenn Sie die falschen Nägel benutzen übernehme ich keine Garantie."), startet die Aktion.
Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um Reste von vorhergehenden Baumaßnahmen im Revier zu einer Leiter mit Innenaufstieg zu verarbeiten. In der Nähe des sogenannten Streitwaldes hatten wir im letzten Jahr eine Kanzel abgerissen. Jetzt soll diese Leiter Einblick in die rehwildreichen Waldlücken geben, in denen sich auch gern einmal eine Sau einschiebt.
Die Länge der Sprossen (40 cm) gibt den Abstand zwischen den Leiterholmen vor. Die Befestigung geht außerordentlich schnell: Lasche umbiegen, drei Nägel pro Seite, und die Sprosse sitzt bombenfest. Für eine Leiter mit Innenaufstieg erfordert dies allerdings eine gewisse Geschmeidigkeit beim Einstieg in den Korb. Auf Rückfrage sagte uns der Produzent, das auch größere Breiten auf Wunsch gefertigt werden. Allerdings erhöhe das auch den Preis.
Ein weiterer Kritikpunkt war von vornherein das sehr "technische" Aussehen der Sprossen. Metall ist ein Material, das sich aus jagdlicher Sicht ja nicht unbedingt für Reviereinrichtungen aufdrängt. Aussehen wie Geräusche sprechen dagegen, die Haltbarkeit dafür. Allerdings fallen die Sprossen in der vertikalen Anordnung einer Leitung weniger ins Auge als befürchtet.
Wir planen, den Leitersprossen eventuell noch einen Anstrich zu verpassen. Das wollen wir aber nach Empfehlung des Herstellers erst nach einer gewissen Oxidationsphase tun (Oliver Hildebrand: "Mindestens ein Vierteljahr warten"), damit der Anstrich auch dauerhaft hält.
Die Begehbarkeit ist ausgesprochen angenehm. Man hat ein sicheres Gefühl, die Sprossen federn ganz leicht, und die nach außen geprägten Lochungen geben auch bei Nässe und Verschmutzungen dem Schuhwerk guten Halt.
Daraus resultieren eine Menge Vorteil gegenüber den üblichen Holzsprossen. Zudem werden die Holme nicht geschwächt, und die Gefahr durch Verwitterung reduziert sich. Und wenn die Holme ihren Geist aufgeben, lassen sich die Sprossen auch beim Bau eines neuen Aufstiegs wieder verwenden. Kein Wunder, dass also auch die Berufsgenossenschaft diese Lösung empfiehlt.
Anfang Mai war das Werk vollendet, und wir werden die Tauglichkeit in der Praxis weiter beobachten. Schussfest ist unsere Leiter am Streitwald auf jeden Fall, denn gleich bei der ersten Prüfung durch den Chefredakteur fiel ein Jährlingsbock. Wenn das kein Omen ist ...

Frank Rakow



          Zeitungsartikel der Jagdzeitschrift "Pirsch 8/06" über unsere Leitersprossen

          Artikel eines freien Journalisten